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Deklassiert

FSV Gräfenroda  –  SV Germania Ilmenau  1 : 9  (0:3)

Vor dem Rückrundenstart in der Kreisoberliga hat Ilmenau noch zwei Partien der Hinrunde auszutragen. Die erste Partie auswärts gegen Gräfenroda wurde auf dem Geraberger Kunstrasenplatz ausgetragen. Für Ilmenau bedeutete dieser frühe Wiedereinstieg in die Punktspiele eine kurze Vorbereitungsphase mit nur zwei Testspielen gegen Verbandsligisten Ohratal und An der Fahner Höhe. In diesen wurde Ilmenau voll gefordert und zeigte eine gute physische Verfassung. Allein die Verwertung der herausgespielten Tormöglichkeiten ließ zu wünschen übrig.

Trainer Giehl konnte an diesem Nachmittag sein wohl stärkstes Aufgebot aufs Feld schicken. Die Spieleröffnung aus einer sicher stehenden Abwehr mit Gerhardt (Weiß ab 13.min.), Grebhan, Cherkashyn und Helbing sorgte da schon für die Sicherheit, an der sich die Mannschaft aufbaute. Mit Finn, Careaga Izaguirre, Amarell und Alzougbhi im Mittelfeld und Fernando mit Machts in der Offensive hatte Ilmenau letztlich das entscheidende Plus an Ballsicherheit und Passgenauigkeit, was dann auch zwangsläufig zu einer wahren Flut an Tormöglichkeiten vornehmlich in der zweiten Hälfte führte. Gräfenroda konnte nur in den ersten 20 Minuten das Spiel offenhalten, kam aber innerhalb von acht Minuten mit drei Gegentreffern schon entscheidend in Rückstand (19., 24.,27.). Die Ilmenauer Dominanz wurde dann endgültig mit dem Dreierpack nach der Pause, als man nach 55 Minuten den Vorsprung auf sechs Treffer ausbaute. Die vorgenommenen Wechsel danach taten der Überlegenheit keinen Abbruch. Lutherdt, zentral spielend, schaltete sich mehrmals gekonnt in die Angriffsaktionen ein, Neuzugang Kutzer aus Arnstadt gelang mit seinen zwei Treffern ein Einstand nach Maß und Wolfenstetter trieb nach längerer Verletzungspause das Spiel über die Außenposition gekonnt an. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Schröter als er nach Vorarbeit von Lutherdt mit trockenem Schuss vollendete (81.). Der Gräfenrodaer Ehrentreffer gelang Reuß mit einem sehenswerten Freistoß aus 20 Metern über die Mauer in den Torwinkel (64.). Wermutstropfen auf Ilmenauer Seite ist das verletzungsbedingte Ausscheiden von Gerhardt nach 13 Minuten.

 Auch wenn Gräfenroda nicht sein stärkstes Aufgebot zur Verfügung hatte, schmälert das nicht die Leistung Ilmenaus. Mannschaftlich aus einem Guss, kann man die Leistung treffender nicht beschreiben.

Gräfenroda: Schlundt; Seel, D. Reimann, Reuß (88. Bussian), Greßler, Wolf, Fischer, Ostermann (58. Schulz), Bellanger, Kern (35. F. Reimann), Lange

Ilmenau: Müller; Helbing, Gerhardt (13. Weiß), Cherkashyn (56. Wolfenstetter), Grebhan, Amarell, Alzoughbi (68. Schröter), Finn, Careaga Izaguirre, Machts (66. Kutzer), Fernando (56. Lutherdt)

Schiedsrichter: Geißler (Rudolstadt)

Zuschauer: 60

Tore: 0:1 (19.) Amarell, 0:2 (24.) Finn, 0:3 (27.) Amarell, 0:4 (47.) Machts, 0:5 (52.) Alzoughbi, 0:6 (55.) Machts, 1:6 (64) Reuß, 1:7 (75.) Kutzer, 1:8 (80.) Kutzer, 1:9 (81.) Schröter

Uwe Frank

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