SV Eintracht Eisenberg – SV Germania Ilmenau 0 : 0
Das zweite Auswärtsspiel binnen acht Tagen führte Ilmenau ins Schortental nach Eisenberg, einer Mannschaft, deren Formkurve nach einem schwachen Saisonstart nun eindeutig ansteigende Tendenz aufweist. Die äußeren Bedingungen waren ähnlich wie in Bad Lobenstein in der Vorwoche, ständiger leichter Regen erschwerte mit zunehmender Spielzeit die Aktionen beider Mannschaften bei tiefer werdendem Boden auf dem Rasenplatz. Bei Ilmenau kam noch erschwerend hinzu der Ausfall von Finn, Kutzer, Cherhashyn und Fischer aus der Startelf der Vorwoche. Mit Gomez in der Viererkette und Meissner auf der Zehnerposition gaben zwei Spieler ihr Debüt auf für sie neuen Positionen.
Die Partie begann für beide Mannschaften recht verheißungsvoll, so traf Ilmenaus Hertel nach Eckball Alzoughbi mit Kopfball nur die Torlatte (6.) und auf der Gegenseite knallte Roelofs eine Eingabe von Böhme an den Ilmenauer Pfosten (8.). Das Tempo im Spiel war recht hoch und auch beim kämpferischen Einsatz schenkten sich beide Mannschaften nichts, wurden doch Eisenbergs Dehne (2.) und Ilmenaus Meyer (18,) schon recht früh durch Schiedsrichter Kießhauer verwarnt. Konnte Ilmenau das Spiel in Hälfte eins noch halbwegs ausgeglichen gestalten und der Pausenstand somit in Ordnung ging, wurde Halbzeit zwei ein einziges Anrennen auf das Gästetor. Hier kam Ilmenau die Abschlussschwäche Eisenbergs zu Gute, wurden doch Reihenweise beste Einschussmöglichkeiten liegengelassen. Und kam doch mal ein Ball auf das Gästetor, war es Ogbenna im Ilmenauer Tor, der mit starken Paraden den Einschlag verhinderte. Das Aufzählen der Eisenberger Tormöglichkeiten würde den Rahmen dieses Berichts sprengen, so groß war die Überlegenheit des Gastgebers. Für Ilmenau ergaben sich in dieser Phase natürlich Räume in der gegnerischen Hälfte, um im Konterspiel zu eigenen Möglichkeiten zu kommen. Das personelle Handicap war dafür aber an diesem Tag zu groß, lediglich El Rahman konnte sich einmal über die rechte Seite durchsetzen. Sein Schuss strich aber am langen Pfosten ins Toraus (75.). Den Schlusspunkt setzte Eisenbergs Prieger, als er aus 25 Metern den Ball an den Pfosten des Ilmenauer Tores setzte (88). Ilmenau mit starker kämpferischer Leistung blieb an diesem Tag aber spielerisch einiges schuldig, waren die Voraussetzungen dafür eben nicht die Besten. Den Punkt nimmt man gerne mit, auch wenn man das Glück an diesem Nachmittag arg strapazierte.
Schiedsrichter Kleßhauer war dem Spiel ein guter Leiter, blieben beide Mannschaften bei allem kämpferischen Einsatz und sich verschlechternden Platzverhältnissen stets fair. Lediglich drei Verwarnungen für Eisenberg und zwei für Ilmenau belegen dies.
Eisenberg: Oertel; Dehne, Reinhardt, Prieger, Fischer (90.+3 Schneider), Rauscher, Uhl (87. Zaitsev), Otto (81. Theil), Häring, Roelofs, Böhme
Ilmenau: Ogbenna; Meyer, Bathke, Wolfenstetter, Schröter, Gomez, Meissner, Alzoughbi (59. Stapper), El Rahman, Fernando (69. F. Grebhan), Hertel
Schiedsrichter: Kießhauer (Meuselwitz)
Zuschauer: 55
Tore: –
Uwe Frank






















