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Zur Halbzeit bereits entschieden

SV Germania Ilmenau  –  FSV GW Blankenhain  3 : 0 (3:0)

Nach dem beeindruckenden Auftritt Ilmenaus im Spitzenspiel in Haarhausen am vergangenen Spieltag empfing man mit Blankenhain im Hammergrund die in der Rückrunde einzige noch ungeschlagene Mannschaft. Wie in Haarhausen, zu Hause bis dato noch ohne Niederlage, ging mit Blankenhains Niederlage in diesem Spiel auch diese Serie zu Ende. Der Sieg der Heimmannschaft ist absolut verdient, gestattete Ilmenau seinem Gast nicht eine hochkarätige Tormöglichkeit, weil man in der Defensive doch sehr sicher stand. Beide Halbzeiten gestalteten sich aber dennoch recht unterschiedlich. Gelangen Ilmenau aus vier guten Möglichkeiten drei Treffer, so ließ man nach der Pause, als die Überlegenheit überdeutlich wurde, beste Chancen ungenutzt.

Blankenhain agierte von Beginn an recht offensiv, so wurde Ilmenau schon in der eigenen Hälfte attackiert und ein ruhiger Spielaufbau somit verhindert. Viele Querpässe und Anspiele auf den eigenen Torwart prägten hier das Spiel der Heimelf.  Dennoch gelang mit dem ersten gefährlichen Auftauchen vor dem Gästetor die schnelle Führung. Kutzer, von Hertel mustergültig angespielt, scheiterte mit seinem Schuss noch am stark reagierenden Torwart Sternberg. Aber im Nachsetzen drückte Hertel den Ball schließlich über die Torlinie (6.). Mit dem aggressiven Forechecking Blankenhains gelang es das Spielgeschehen weitgehend vom eigenen Tor fernzuhalten. Ilmenau tat sich schwer im Mittelfeld zu einem konstruktiven Spielaufbau zu finden. Den zweiten Treffer im Spiel leitete Schröter mit einem weiten Pass aus der eigenen Hälfte auf Hertel ein. Seine maßgeschneiderte Eingabe von der Grundlinie fand den mitgelaufenen Kutzer vor dem Tor und ohne Mühe vollendete er diesen Angriffszug (31.). Konnte Sternberg Ilmenaus dritten Treffer nach Cherkashyns Schuss noch mit Fußabwehr verhindern (41.), war er nach Finns Eckball auf den einlaufenden Kutzer bei dessen Kopfball machtlos, zumal ein Blankenhainer Spieler den Ball noch abfälschte (44.). Diese erste Hälfte war aus Ilmenauer Sicht ein Musterbeispiel an Effektivität.

Die zweite Hälfte sah jetzt in dieser Hinsicht einen anderen Spielverlauf. Die Gäste jetzt defensiver agierend, die Spielanteile verlagerten sich dementsprechend weitestgehend in Blankenhains Hälfte. Daraus resultierend gab es nun mehr Möglichkeiten für weiter Tore Ilmenaus. Aber diese blieben aus, machte Blankenhains Torwart doch beste Gelegenheiten mit seinen Paraden zunichte. Hertel (54.), Diallo (62., 68.) konnten ihn nicht überwinden. Als er Stappers Schuss hielt und Kutzer den Nachschuss an die Unterkante der Torlatte knallte, sprang der Ball zu Cherkashyn. Sein Kopfball flog aber übers leere Tor (89.). Dies die größte Möglichkeit für die Heimelf in der Schlussphase für einen weiteren Torerfolg.

Mit dieser Leistungssteigerung gegenüber den letzten Heimspielen sollte auch wieder das Selbstvertrauen in die eigenen Stärken zurückkommen, geht doch die Saison langsam in ihre entscheidende Phase.

Beide Mannschaften stellten Schiedsrichter Vogt vor keine großen Probleme, die Partie blieb stehts in fairem Rahmen und so hatte er ein leichtes amtieren. Ilmenaus M. Grebhan hatte Glück, als er seinen Gegenspieler nach vorausgegangenem Foulspiel an ihm, umstieß und er dafür nicht verwarnt wurde.

Ilmenau: Ogbenna (34. Heyn); Voloshyn, Cherkashyn, Bathke (67. Gomez), Schröter, M. Grebhan, Careaga Izaguirre, Finn (60. Fernando), El Rahman (60. Diallo), Hertel (77. Stapper), Kutzer

Blankenhain: Sternberg; Kraft (97. Hackel), Neefe (59. Knabe), K. Stephan, Berger, Mubaris (65. Seidel), Weichold, M. Stephan, Kühnemund (79. Gotsch)

Schiedsrichter: Vogt (Bad Berka)

Zuschauer: 55

Tore: 1:0 (6.) Hertel, 2:0 (30.) Kutzer, 3:0 (44.) Kutzer

Uwe Frank

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