Chronik

SV Ger­ma­nia Ilme­nau – ein Vere­in mit Traditionen.

Der F.V. Ger­ma­nia Ilme­nau wurde Ostern 1907 von fußballbe­sesse­nen Schülern der oberen Klassen der Bürg­er­schule aus der Taufe gehoben. Bis dahin waren die alleini­gen Träger des Sportes in Ilme­nau der Turn­vere­in 1860 und der durch Inge­nieurstu­den­ten des Tech­nikums gegrün­dete Ilme­nauer Ball­spiel­club 1900. Im Jahre 1909 schlossen sich Arbeit­er zum Arbei­tersportverein Spielvere­ini­gung 09 zusam­men, der dem Fußball­sport frönte. Neben Fußball wurde im F.V. Ger­ma­nia Leichtathle­tik betrieben und Damen­hand­ball gespielt. Die neuge­grün­dete Fußball­mannschaft bestritt ihre ersten Spiele auf einem pro­vi­sorischen Spiel­feld auf dem Schut­tablagerungsplatz an der Unter­pör­l­itzer­straße. Das erste Spiel über­haupt wurde in Saalfeld aus­ge­tra­gen und gegen den MTV mit 2:6 ver­loren. Es fol­gte eine 1:5‑Nie­der­lage beim  MTV Erfurt. Aber bere­its 1909/10 wurde die erste Meis­ter­schaft der 3. Klasse im Fuß­ballgau Nordthürin­gen errun­gen und der Auf­stieg in die 2. Klasse geschafft. 1912 wurde der erste Pokal in Zel­la-Mehlis gewonnen.

Der 1. Weltkrieg unter­brach das sportliche Treiben und forderte vom Sportvere­in Todes­opfer. 13 junge Fußballer mussten ihr Leben sinn­los hin­geben. Nach Kriegsende hat­te Ger­ma­nia einen starken Mit­gliederzu­lauf. Sportlich gelang der Auf­stieg in die 1. Klasse des Wartburg­gaues und 1920 erkämpfte Ger­ma­nia sich im Qualifi­ka­tionsspiel gegen die Sportvere­ini­gung Mühlhausen 99 die Ligazugehö­rig­keit. In den fol­genden Jahren stellte Ger­ma­nia eine spiel­starke Vertre­tung, die im Mittel­deutschen Ballspiel­verein eine gute Rolle spielte. Hans Rei­mann ragte durch seine guten Leis­tun­gen her­aus und wurde mehrfach in die Thüringer Lan­desauswahl berufen. Es gelang an der Unter­pörlitzer­straße eine geschlossene Platzan­lage zu schaf­fen. Die Spielverei­ni­­gung 09 spielte im Ham­mer­grund. Sie trug ihre Spiele im Rah­men des Arbeit­er­­turn- und Sportbun­des (ATSB) aus. Ihr über­ra­gen­der Spiel­er war Max Winz­er, der mehrfach in der Auswahl des ATSB zum Ein­satz kam.

Die Naz­izeit begann mit der Gle­ich­schal­tung des bürg­er­lichen und Arbeiter­sports. So­wohl Ger­ma­nia als auch  der nun­mehrige Sportvere­in 09 Ilme­nau erhiel­ten vom Reichs­bund für Leibesübun­gen die Spiel­lizen­zen und spiel­ten in der Kreisklasse Erfurt. Viele Ilme­nauer Sportler kehrten aus dem ver­heeren­den Krieg nicht zurück.

Unmit­tel­bar nach dem 2. Welt­krieg trafen sich die glück­lich zurück­gekehrten und weit­ere junge Fußballinter­essen­ten in der neuge­grün­de­ten SG Ilme­nau, aus der kurze Zeit danach Spar­ta Ilme­nau her­vorg­ing. Mit Willi Kühn (Roller), Karl Gey­er (Schnip­per), Wolf­gang Zitz­mann, Gün­ter Schnei­der und Kurtchen Wern­er stan­den lan­desweit bekan­nte Spiel­er in den Rei­hen der Mannschaft, die ihr Dom­izil nun im Ham­mergrund hat­te. Anfang der 50er Jahre ging Spar­ta zu Empor über. Die Ilme­nauer Han­delsbe­trie­be über­nah­men die Träger­schaft über die neue BSG. Namen wie Schweitzer, Rock­täschel, Ulrich, Lacroix und Gert­loff sind eng mit der Leitung der BSG Empor verbun­den. Die Mann­schaft hol­te 1952/53 und 1963/64 den Bezirksmeis­ter­ti­tel nach Ilme­nau. Die sechziger Mann­schaft hat­te mit W. Diet­rich einen her­vor­ra­gen­den Tor­wart und mit Kahl, Lind­ner, W. Licht, Leuthäu­ser und Mey­er über­durch­schnit­tlich ver­an­lagte Spiel­er in ihren Rei­­hen. Train­er war Horst Firn. Lei­der gelang der Auf­stieg in die DDR-Liga nicht. 1951 wur­de die BSG Lok Il­menau mit ein­er spiel­starken Fußball­mannschaft gegrün­det, die in der zwei­ten Kreisklasse begann und bis zur Bezirk­sli­ga auf­stieg. Die besten Spiel­er wie Lind­ner und Blö­dow wechsel­ten 1955 zu Empor. Siegfried Gumz nahm seinen Weg über die SG Volkspo­lizei Erfurt zu Dynamo Dres­den. Die Techni­sche Hochschule löste Impulse für die Entwick­lung des Sports in Ilme­nau aus. Neben der Er­richtung sportlich­er Anla­gen, fan­den sich in der HSG Stu­den­ten in der Fußball­mannschaft zu­sammen, die unter der Regie von Georg Hart­mann schöne Erfol­ge sowohl im Kampf um die Stu­den­ten­meis­ter­schaft der DDR, als auch in regionalen Klassen erzielte. Stu­den­ten spiel­ten in der Ilme­nauer Bezirk­sli­ga- bzw. Ligamann­schaft und waren wie Kurtz, Maut, Fis­ch­er, Hel­ler, Fet­zer und Dögow eine wesentliche Ver­stärkung. Die Entwick­lung der Glasin­dus­trie schuf auch für den Sport gün­stigere finanzielle und materielle Grundla­gen. Deshalb wech­selte Ende der 60er Jah­re die Sek­tion Fußball der BSG Empor zu Chemie Ilme­nau über. 1973 über­nahm die VVB Tech­nis­ches Glas die Träger­schaft und es ent­stand die BSG Chemie Glas Ilme­nau. Mit der Fertig­stellung des neuen Indus­triegelän­des und der neuen Werke Techni­sches Glas, Hennebergpor­zellan, Mikro­elek­t­ronik und Labortech­nik nah­men diese auch ihre Verant­wortung für den Sport wahr. 1976 wur­de die BSG Chemie Indus­triew­erke aus der Tau­fe gehoben. Führungskad­er der Betriebe über­nah­men sportliche Leitungsfunk­tionen. Zulet­zt wurde die Fußballsek­tion von Wolf­gang Fox geführt. Mit Unter­stützung staatlich­er Stellen und der Betriebe wurde das Sta­dion Ham­mergrund mit seinen Ne­benanlagen erneuert und damit bessere Bedin­gun­gen für höhere Maß­stäbe im Fußball gegeben. Die BSG schuf für lange Jahre die Voraus­set­zun­gen, dass neben der sportlichen Exis­tenz weit­er­er Sek­tio­nen die 1. Fußball­mannschaft fast durchge­hend die DDR-Liga hal­ten kon­nte. Weit­ere Be­zirks­meister­titel wur­den 1971/72, 1975/76, 1977/78, 1984/85 und 1887/88 errun­gen, die jew­eils mit dem Auf­stieg in die DDR-Liga ver­bun­den waren. Her­aus­ra­gende Spiel­er waren die Torhüter Kut­zer und Schel­horn, Rein­hardt, Noack, Heinze, Frank, Blech­schmidt, Thon, Möller, Voigt, Herr­mann, Zent­graf und Lutz Morgen­brod, den lei­der der frühe Tod aus sein­er zukunfts­träch­tigen Kar­riere riss. Ein Jung­brun­nen für die Män­ner­mannschaften war die gemein­same Nach­wuchs­ab­teilung Chemie-IW/­Dy­namo, die Anfang der 80er Jahre ent­standen war.. Vor­dem hat­te Dynamo Ilme­nau als Trainings­stütz­punkt viel für die Ent­wicklung junger Fußballer ge­tan. Ver­di­en­ste erwar­ben sich vor allem Karl Schrick­el und Hans Thon.

Nach der Wen­de wur­de der Sport nach Vere­in­sprinzip­i­en neu organ­isiert. Die Fußballer Ilme­naus grif­fen auf Tradi­tio­nen zurück und grün­de­ten 1990 den SV Ger­ma­nia Ilme­nau. Zum ers­ten Vorsitzen­den wurde Dieter Gert­loff gewählt. Es war ein Neube­ginn, denn die frühe­re öko­no­mische Ba­sis war wegge­bro­chen und finanziell war man nun auf Spon­soren angewiesen. Was den Spie­lerstamm be­traf, hat­te ein kom­plette Mann­schaft Ilme­nau in Rich­tung der alten Bundes­länder ver­lassen. So war der Abstieg aus der da­maligen DDR-Liga vor­pro­gram­miert, dann aber aus der Lan­des­liga nicht erwartet wor­den. Die Ver­ant­wortlichen des SV Ger­ma­nia Ilme­nau waren nun in die Pflicht genom­men, sich erneut ver­stärkt dem eige­nen Nach­wuchs zu wid­­men. Aus unterschiedli­chen Grün­den, vor­wie­gend aber wirtschaftlichen nahm der Vor­stand Abstand vom Ein­satz auswär­tiger Spiel­er und gab seinem nachrück­enden Nach­wuchs die Chance. Dabei gin­gen nicht alle Wün­sche in Erfül­lung. Dafür blieb der Vere­in, der gut geführt wurde, immer ökono­misch sta­bil. Nach­dem Ger­ma­nia 1992 als Viertlet­zter die Lan­desliga ver­lassen musste, kehr­te die Mannschaft zwei Jahre später in die höch­ste Thüringer Spielk­lasse zurück. Über­stand man das fol­gende Jahr mit dem 12. Tabel­len­platz gut, musste 1996 der Thürin­gen­li­ga mit dem vor­let­zten Tabellen­platz erneut Adieu gesagt wer­den. Die Ursachen lagen in per­son­ellen Prob­le­men und darin, dass die entschei­den­den Spiele nicht erfol­gre­ich gestal­tet wer­den kon­nten. Mit Malek, Roh­kohl, Gi­lian, Riege, Hof­mann und Alexy wur­den 17jährige Aktive aus den A‑Junioren in die Erste über­nom­men. Huck hat­te im gle­ichen Alter schon sein Debüt ein Jahr zuvor ge­geben. Es galt zunächst erst ein­mal die Lan­desklasse zu hal­ten. In den folgen­den Jahren wur­den die Ziele höher gesteckt. Ger­ma­nia postierte sich im Vorder­feld der Tabel­le der Landes­klasse Staffel West. Die junge Mann­schaft, die sich jährlich weit­er durch eigene Nachwuchs­spieler, wie Schnei­der und Dobroc­ki ergänzte, machte durch gute Pokal­er­gebnisse und die Quali­fi­kation für die Endrunde der Thü­ringer Hallenmeister­schaft auf sich aufmerk­sam. Im Spiel­jahr 2002/03 wurde die Mann­schaft der Lan­desklasse, Staffel Ost zuge­ord­net, in der sie auch eine gute Rolle spielt. Nach ­dem in den Fol­ge­jahren der Auf­stieg in die Thürin­gen­li­ga knapp ver­passt wurde, wurde im Spiel­jahr 2005/06 die Staffelmeis­ter­schaft errun­gen und der Auf­stieg in die Lan­desli­ga er­reicht. Dort spielte Ger­ma­nia Ilme­nau eine gute Rolle und etabliert sich im Vorder­feld der Tabelle. Im Spiel­jahr 2010/11 kon­nte die Posi­tion nicht gehal­ten wer­den. Es fol­gte der Abstieg in die Lan­desklasse, Staffel Süd. Das Spiel­jahr 012/13 wurde auf dem 9. Tabel­len­platz been­det. Das Spiel­jahr 2013/14 war tur­bu­lent. Weit­ere Abgänge schwächt­en die Mannschaft. Unter­stützt wurde sie durch den Zugang weit­er­er Stu­den­ten der Uni­ver­sität. Die Vor­bere­itung auf das neue Spiel­jahr war nur kurz und brachte Prob­leme. In der zweit­en Halb­serie pro­fil­ierte sich die Mannschaft und ver­ließ die Abstiegsränge. Das Spiel­jahr wurde mit dem 12. Tabel­len­platz abgeschlossen. Train­er Wieland Kühn been­dete seine Tätigkeit. Kai-Uwe Baum­bach über­nahm mit Saison­be­ginn diese Auf­gabe.  Im Spiel­jahr 2014/15 sta­bil­isierte sich die Mannschaft weit­er und kam auf dem zweit­en Tabel­len­platz ein. Während der ersten Halb­serie des Spiel­jahres 2015/16 über­nahm Mike Eckardt das Train­er­amt, unter­stützt von Erhard Mey­er. Das Spiel­jahr wurde mit dem zweit­en Tabel­len­platz abgeschlossen und im Spiel­jahr 2016/17 wurde der 5. Tabel­len­platz belegt. Wieland Kühn unter­stützt mit Saison­be­ginn Mike Eckardt bei der Durch­führung des Spiel­be­triebs der ersten Mannschaft.  Ein weit­er­er Höhep­unkt war der Gewinn der Thüringer Hal­len­lan­desmeis­ter­schaft 2007 in der Ilm-Sporthalle von Ilme­nau. Mehrfach wurde die Mannschaft im Fair­play-Wet­t­be­werb aus­gezeichnet. So geschah das auch nach Abschluss des Spiel­jahres 2012/13. Durch mehrere Abgänge zum Saison­wech­sel 2013/14 bed­ingt, musste die zweite Mannschaft aus dem Spiel­be­trieb zurück­ge­zo­gen werden.Für das Spiel­jahr 2014/15 wurde wieder eine zweite Mannschaft gemeldet.Sie belegte in der zweit­en Kreisklasse den ersten Platz und stieg in die 1. Kreisklasse auf. 2016/17 wurde Ger­ma­nia II Sieger der 1. Kreik­lasse, Staffel West und stieg in die Kreis­li­ga auf.

Die Grund­la­gen wer­den im Nach­wuchsbereich ge­legt. Der SV Ger­ma­nia Ilme­nau ist in allen Alter­sklassen auf Landes‑, Bezirks- und Kreis­ebene vertreten. Er bildet gemein­sam mit dem TSV 1865 Langewiesen eine Spiel­ge­mein­schaft. Der Vere­in wurde für seine gute Nachwuchs­arbeit mehrfach durch den TFV aus­gezeichnet. So errang die E‑Junioren­mannschaft den Lan­desmeis­ter­ti­tel 2001/02.  Bezirks­meis­terschaften entsch­ieden die F- und D‑Junioren für sich und platzierten sich bei den Lan­des­meister­schaf­ten. Hallenkreismeister­titel wur­den in allen Alter­sklassen errun­gen und gute Platzierun­gen bei den Hal­len­lan­des- und Bezirks­meisterschaften erre­icht. Für das Spiel­jahr 2013/14 wurde wieder eine A‑Junioren­mann­schaft gemeldet, die in der Kreisoberli­ga spielt. Im Jahre 2004 nahm eine Bam­bi­ni-Gruppe den Übungs­be­trieb auf. Unter der Regie ihrer Train­er leis­tet sie seit­dem eine gute Arbeit. Das Spiel­jahr 2016/17 ver­lief für den Nach­wuchs des SV Ger­ma­nia beson­ders erfol­gre­ich. Die D‑Junioren belegten in der Ver­band­sli­ga einen mit­tleren Tabel­len­platz. Die A‑Junioren wur­den Kreis­meis­ter und Kreis­pokalsieger. Sie stiegen in die Ver­band­sli­ga auf. Die E‑Junioren boten eine überzeu­gende Leis­tung. Sie gewan­nen die Kreis­meis­ter­schaft und den Kreis­pokal und gin­gen bei gutbe­set­zten Turnieren als Sieger her­vor.  Die C‑Junioren belegten den zweit­en Platz in der Kreisoberliga.

Der Sportvere­in engagiert sich im starken Maße für den Frauen­fußball. Als im Jahre 2001 der SV Rennsteig Schwierigkeit­en hat­te, seine Frauen­mannschaft weit­er­hin zu unter­stützen, über­nahm der SV Ger­ma­nia Ilme­nau die Mannschaft und den Platz in der Lan­des­liga in eigene Re­gie. Seit­dem bemüht sich der Vor­stand um deren per­son­elle und leis­tungs­mäßige Stärkung, um auch für die Zukun­ft die Spielfähigkeit der Mannschaft zu gewährleis­ten. Deshalb wurde mit dem SV 09 Arn­stadt die SG Ilmenau/Arnstadt gebildet, die bessere Voraus­set­zun­gen bietet. Die Lan­desli­ga zu erhal­ten, gelang der Mannschaft im Spiel­jahr 2013/14 nicht.  Sie kehrt in die Lan­desklasse zurück. Im darauf­fol­gen­den Spiel­jahr wurde die Spiel­ge­mein­schaft mit Arn­stadt been­det. Nach erfol­gre­ichem Abschnei­den in der Lan­desklasse mit einem abschließen­den vorderen Tabel­len­platz wurde die Mannschaft für das Spiel­jahr 2015/16 in die Ver­band­sli­ga eingegliedert. Die Ver­band­sli­ga kon­nte nicht gehal­ten wer­den. Im Spiel­jahr 2017/18 spielt Ger­ma­nia in der ein­gleisi­gen Landesklasse.

Auch im Senioren- und Freizeit­sport ist Ger­ma­nia sehr rege und kon­nte im Jahre 2000 die Thüringer Hallen-Lan­desmeis­ter­schaft in der AK ü. 45  und 2001 die in der AK ü. 50 errin­gen. Auf dem Großfeld wurde Ger­ma­nia Ilme­nau im Spiel­jahr 2003/04 Thüringer Vizemeis­ter. Seit Bil­dung der Inter­es­sen­ge­mein­schaft der Alten Her­ren im Jahre 1991 ist Ger­ma­nia Ilme­nau aktives Mitglied..

An der Entwick­lung des Ilme­nauer Fußballs hat­ten fol­gende Train­er ihren Anteil: Brüll, Find­eisen, Firn, Weigang, Brandt, Strup­pert, Werth­mann, Benes, Ohm, Wün­sche, Gold­bach, Gumz, Mey­er, Brück­ner, Schel­horn, Kühn und Baumbach.

Der SV Ger­ma­nia Ilme­nau hat­te nach der Neu­grün­dung neben der Abteilung Fußball, der Abtei­lung Tis­chten­nis, eine Abteilung Schwim­men und eine Abteilung Box­en. Mitte der neun­ziger Jahre wur­den die Abteilun­gen Schwim­men und Box­en aus­gegliedert. Die Abteilung Tisch­tennis spielt im Män­ner­bere­ich auf Bezirks- und Kreisebene und wid­met sich ver­stärkt dem Nach­wuchs. Es erfol­gte 1994 die Neu­grün­dung ein­er Abteilung Bas­ket­ball, die sich leistungs­mäßig gut entwick­elte. Aus Grün­den ein­er verbesserten Basis für die Ausübung des Basket­ball­sportes schloss sich die Abtei­lung Bas­ket­ball am 1. Juli 2005 in gegen­sei­tigem Einver­ständnis dem Uni­ver­sitätss­portvere­in Ilme­nau an. Der SV Ger­ma­nia zählt gegen­wärtig 325 Mit­glieder, darunter 291 in der Abtei­lung Fußball und 34 in der Abteilung Tischtennis.

Am 27. März 2007 fand eine weit­ere Wahl des Vor­standes statt. Neben dem Vor­sitzen­den Horst Brück­n­er standen ihm als Stel­lvertreter Lutz Kobe und John Schmidt zur Seite. Weit­ere Mit­glieder waren Dieter Gert­loff, Rain­er Lei­digkeit, Gerd Michael See­ber, Maik Peter­hänsel und Dr. Man­fred Möller. Am 24, März 2009 wurde der neue Vor­stand in fol­gen­der Zusam­men­setzung gewählt: Vor­sitzen­der Carsten Wedekind, Stel­lvertreter Rain­er Lei­digkeit, Lutz Kobe, Mit­glieder Tan­ja Köh­ler-Fabig, Matthias Buhr, Ste­fan Gey­er und Gerd-Michael See­ber. Im Ver­laufe der Leg­is­laturpe­ri­ode schieden Buhr, Köh­ler-Fabig, See­ber und Lei­digkeit aus dem Vor­stand aus.  Wegen ver­meintlich­er unsach­lich­er Kri­tik erk­lärte Vor­sitzen­der Carsten Wedekind am 21. Jan­u­ar 2012 seinen Rück­tritt. Ihm fol­gte der gesamte Vor­stand. Aus Man­gel geeigneter Kan­di­dat­en für einen neuen Vor­stand wurde unter Vor­sitz von Lutz Kobe ein Notvor­stand mit Mar­co Zelle und Dr. Man­fred Möller gewählt, der gut arbeit­ete und die Voraus­set­zung für die Wahl eines neuen Vor­stands schuf. Er wurde mit großer Mehrheit unter Vor­sitz von Lutz Kobe gewählt und nahm am 23. März 2012 seine Tätigkeit auf. Mit­glieder wur­den Horst Brück­n­er, Frank Weißen­born, Rain­er Lei­digkeit, Uwe Heinze, Fritz Frank, Dr  Man­fred Möller und Gerd Michael See­ber Am 13.5.2014 wurde ein neuer Vor­stand gewählt. Ver­ab­schiedet wur­den die Vor­standsmit­glieder Horst Brück­n­er, Gerd-Michael See­ber, Rein­er Lei­digkeit, Frank Weißen­born und Fritz Frank. Der neue Vor­stand set­zt sich wie fol­gt zusam­men: Lutz Kobe (Vor­sitzen­der), Frank Lessau (Stel­lvertreter, sportlich­er Leit­er, Spon­sor­ing), Detelf Schwabe (Nach­wuch­sleit­er, Ord­nung und Sicher­heit), Uwe Heinze (Schatzmeis­ter), Man­fred Möller (Abteilungsleit­er Tis­chten­nis).  Der Vor­stand arbeit­et eng mit seinen Train­ern, Übungs­lei­tern, eh­ren­amt­lichen Helfern und Spon­soren zusam­men und ver­anstal­tet in regelmäßi­gen Ab­ständen Zusam­menkün­fte. Der SV Ger­ma­nia genießt die volle Unter­stützung der Stadt und seines Oberbürger­meisters. So wurde durch die Ini­tia­tive der Stadt unter­stützt mit Förder­geldern des Lan­des im April 2013 mit der kom­plex­en Umgestal­tung des Hammergrund­stadions begonnen. Die Fer­tig­stel­lung wurde 2015 vollzogen.

12.07.2017,  John Schmidt

 

In der Sai­son 2017/2018 war beson­ders die Nach­wuch­sar­beit sehr erfol­gre­ich. Hiel­ten die A‑Junioren mit Platz 7 ihren Ver­band­sli­gaplatz, wur­den die B‑Junioren Hal­l­lenkreis­meis­ter und stiegen in die Ver­band­sli­ga auf. Die C‑Junioren holten den Triple-Sieg und damit eben­falls den Auf­stieg in die Ver­band­sli­ga. Auch die D‑Junioren kon­nten ihren Ver­band­sli­ga-Platz behaupten und wer­den in der kom­menden Sai­son in der neu geschaf­fe­nen Tal­en­teliga spie­len. Vertreten sind wir derzeit in allen Nach­wuchs­man­nschaften in den entsprechen­den Ver­bands- oder Kreis­li­gen. Dieses enorme Engage­ment würdigte der KFA beson­ders. Auch zwei Torschützenkönige (Max Zachert – C‑Junioren und Mar­lon Brömel – B‑Junioren) kom­men in diesem Jahr vom SV Ger­ma­nia Ilme­nau und kon­nten die Ausze­ich­nung dazu vom KFA entgegennehmen. 

Die 1. Män­ner­mannschaft tat sich in dieser Sai­son schw­er und kon­nte trotz­dem mit Platz 12  die Lan­desklasse hal­ten. Bere­its im Herb­st zeich­neten sich Verän­derun­gen ab, welche dann bis zum 30.06.2018 mit der Abmel­dung bzw. dem Wech­sel viel­er Spiel­er zu anderen Vere­inen sehr deut­lich wurde. Auch die bei­den Train­er Mike Eckardt und Wieland Kühn ver­ab­schiede­ten sich auf­grund dieser Sit­u­a­tion.  Mike Eckardt bleibt dem Vere­in jedoch erhal­ten und übern­immt die B‑Junioren. Den­noch gehen wir wieder mit 2 Män­ner­mannschaften, davon auch eine in der Lan­desklasse, in die neue Sai­son.  Unsere Frauen­mannschaft kon­nte sich mit einem 2. Platz weit­er in der Lan­desklasse behaupten. 

Beim Vor­stand gab es am Jahre­sende 2017 eben­falls einen Wech­sel. Detlef Schwabe legte seine Arbeit als Nach­wuch­sleit­er nieder, welche von Hen­ry Gün­ther über­nom­men wurde. Als neues Vor­standsmit­glied wurde Iris Hildesheim als Presse­wart kooptiert.

10.08.2018, Iris Hildesheim

Letzte/nächste Spiele

Auswärts nichts Neues

VFB 09 Pöß­neck  —  SV Ger­ma­nia Ilme­nau  5 : 1  (4:0) Zum let­zten Punk­t­spiel der Hin­runde reiste Ilme­nau zum Tabel­len­ne­un­ten nach Pöß­neck und wollte dort seine Neg­a­tivserie von punk­t­losen Auswärt­sauftrit­ten been­den. Mit Th. Wolfen­stet­ter stand…

Heiße Kämpferherzen bei Minusgraden

SV Ger­ma­nia Ilme­nau  —  FC Thürin­gen Jena  0 : 0 Wieder kämpft Ger­ma­nia Ilme­nau aufopfer­ungsvoll und behält beim 0:0 gegen den starken FC Thürin­gen Jena einen Punkt im Ham­mer­grund. Von Ralf Brück­n­er lLME­NAU. Schon beim Torschusstrain­ing während des…

Alles auf dem Platz gelassen

Fußball, Landesklasse/St. 1 In einem Kampf­spiel behält Ger­ma­nia Ilme­nau beim Keller­du­ell mit Blau-Weiß Nieder­pöll­nitz durch einen 1:0 (1:0)-Erfolg drei Punk­te im Ham­mer­grund. Von Ralf Brück­n­er ILMENAU. Großes Kom­pli­ment, Ger­ma­nia! Ja, genau so — und nur so ! — muss…

Klassenunterschied

SV Schmölln 1913  —  SV Ger­ma­nia llme­nau  5 : 0  (3:0) Der 11. Spielt­ag bescherte Ilme­nau das Duell gegen den Auf­steiger aus der Kreisoberli­ga Ost­thürin­gen der let­zten Sai­son. Von einem Spiel bei­der Mannschaften auf Augen­höhe kon­nte man aber nicht…

Spielstand gedreht und das Ganze auch mal durchgehalten

Fußball, Lan­desklasse, Staffel 1 Ger­ma­nia Ilme­nau gelingt mit einem 2:1 (1:1) über den VfB Apol­da der erste Saison­sieg Von Ralf Brück­n­er ILMENAU. Der Bann ist gebrochen: Nun ist der erste Dreier für Auf­steiger Ger­ma­nia II-menau im Sack und damit sog­ar die Rote Laterne…